Bladventskalender21, 12.12., Was wäre Weihnacht ohne Glocken

Ja, was wäre Weihnacht ohne Glocken. Einfach unvorstellbar, wenn ihr mich fragt. Aus diesem Grunde habe ich hinter diesem Türchen einige ganz wunderbare Beispiele für Glockengeläute für euch versteckt. Wir dürfen sogar zwei Ereignissen beiwohnen, wo Glocken direkt gegossen werden. Ich durfte auch mal bei so etwas dabei sein. Es ist unfassbar schön, fast wie ein Vulkanausbruch.
Gerne hätte ich euch zum Schluss dann auch noch das präsentiert, was viele von uns noch in der Schule lernen mussten, die Glocke von Friedrich Schiller. Ich habe sie hier in der am schönsten gelesenen Form, von Gert Westphal. Leider darf ich sie nicht hier einstellen, so dass ich nur auf das Kauf-Hörbuch hinweisen kann. Keine Werbung, nein, aber es lohnt sich wirklich. Keiner liest Deutsche Lyrik und Gedichte so gut, wie Gert Westphal.

So, dann starten wir jetzt zunächst mal mit einem Streifzug durch Deutsche Dome, die die Weihnacht einleuten.

Das war doch schon ganz beeindruckend, nicht wahr?
Da in der Aufnahme der Dom zu Köln angeklungen ist, so hören wir nun mal den Dicken Pitter alleine. Ich finde, er klingt ganz schön verstimmt, als hätte er einen Sprung oder so.

Und jetzt, wo wir so viele Glocken gehört haben, wollen wir doch auch hören und sehen, wie sie gemacht werden.
Hier das Video vom Glockenguss für die Marienkapelle Würzburg
Sie wurden in Passau gegossen.

Und jetzt kommt noch der Glockenguss für die Domkirche Lampertheim. Es kann gut sein, dass die in Karlsruhe gegossen wurden, aber das weiß ich nicht genau.

Und da man im Internet alles findet, kommt hier noch eine ganz schön gelesene Version der Glocke von Friedrich Schiller, aber ich bleibe dabei. Eigentlich ist die kostenpflichtige Version, gelesen von Gert Westphal, ungeschlagen die beste.

Ein Gedanke zu „Bladventskalender21, 12.12., Was wäre Weihnacht ohne Glocken“

  1. Faszinierend! Beeindruckend auch, wenn man einmal die Gelegenheit dazu hat, nah an eine Glocke heranzukommen und sie einmal händisch an verschiedenen Stellen anzuschlagen; oder in der Nähe einer Glocke (eines Geläuts) zu stehen und die vielen Sekunden vergehen zu lassen bis zu dem Zeitpunkt, da sie ganz verklungen sind. Jetzt im Winter kann es mit Schnee und Eis auch sehr interessante Effekte geben … Ja, und: Noch’n Gedicht: Wilhelm Müller, der Glockenguss zu Breslau; ebenfalls eine echte Ballade, also mit sich dramatisch zuspitzender Handlung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.